Heim > Nachricht > Marvel-Spieleuniversum scheitert an Finanzierungsproblemen

Marvel-Spieleuniversum scheitert an Finanzierungsproblemen

Autor:Kristen Aktualisieren:Jan 15,2026

Das Marvel Cinematic Universe hat die Unterhaltungsbranche mit seinen vernetzten Filmen und Serien revolutioniert und eine weitläufige Erzählung über mehrere Veröffentlichungen hinweg gewoben. Im Gegensatz dazu operieren Marvel-Videospiele unabhängig, wobei Titel wie Insomniacs Spider-Man-Serie vollständig getrennt von Eidos-Montréals Guardians of the Galaxy sind. Selbst kommende Projekte wie Marvel 1943: Rise of Hydra, Marvel's Wolverine und Marvel's Blade zeigen keine gemeinsame Kontinuität.

Disney hatte einst ein Marvel Gaming Universe ins Auge gefasst – ein kohärentes Spiele-Ökosystem, das den Erfolg des MCU widerspiegeln sollte. Was hat diesen ehrgeizigen Plan zum Scheitern gebracht?

DC vs. Marvel Superhelden-Spiele: Wer hat kürzlich am besten geliefert?

Gib deine Stimme ab

Direkter Aufeinandertreffen1.2.3.Personalisiere ErgebnisseSpiele weiter für persönliche Ranglisten oder sieh dir die Community-Wahlen an!

Im Podcast The Fourth Curtain diskutierten die Branchenveteranen Alexander Seropian und Alex Irvine ihre Beteiligung an dieser auf Eis gelegten MGU-Initiative und ihr verfrühtes Ende.

Seropian – Mitgründer von Bungie (Halo, Destiny) und ehemaliger Disney-Spielemanager – trieb das MGU-Konzept bereits vor der MCU-Ära voran. Irvine, Marvels langjähriger Erzählarchitekt, trug zu Projekten wie dem Durchbruchshit Marvel Rivals bei.

Über Marvels Spieleambitionen sinnierend, verriet Irvine: "Frühe Gespräche stellten sich ein vernetztes Spieleuniversum parallel zum MCU vor. Trotz umfangreicher Planung wurde diese Vision nie Wirklichkeit."

"Das war meine Idee bei Disney", bestätigte Seropian. "Wir wollten eigenständige Titel verbinden, noch bevor filmische Crossover zum Mainstream wurden."

Das Duo erläuterte potenzielle MGU-Mechaniken, darunter ARG-inspirierte Elemente, die Spiele über gemeinsame Hubs und Transmedia-Erzählungen verknüpfen sollten – Ideen, die letztlich aufgrund budgetärer Einschränkungen ad acta gelegt wurden.

Komplexität könnte das Projekt zum Scheitern verurteilt haben. Irvine erklärte: "Debatten über die Abgrenzung von Comics/Filmen warfen lähmende Fragen zur kreativen Steuerung auf."

Das verlorene Potenzial ist verlockend: Hätte Spider-Man mit Square Enix's Avengers-Cast interagieren können? Hätten Spiele zu MCU-großen Crossover-Events hinführen können?

Während Marvel's Wolverine in Entwicklung ist, stellen sich Fragen zu potenziellen Verbindungen zum Spider-Man-Universum – vielleicht ein Rest-MGU-Denken, das die moderne Entwicklung beeinflusst.

Obwohl es in die "Was-wäre-wenn"-Annalen des Gamings verbannt wurde, bleibt das MGU-Konzept als faszinierende kontrafaktische Geschichte bestehen – eine Vision, die in alternativen Realitäten vielleicht gedeihen würde.