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Wissenschaftler beleben ausgestorbene Beutelwölfe wieder

Autor:Kristen Aktualisieren:Nov 26,2025

Die Wiederbelebung eines prähistorischen Raubtiers wie des Canis dirus nach 12.500 Jahren Aussterben mag wie die Handlung eines Science-Fiction-Horrorfilms wirken, voller rasierscharfer Zähne und viszeraler Nervenkitzel. Dennoch hat ein entschlossenes Team dies geschafft – drei Canis dirus leben nun an einem geheimen US-Standort.

Romulus und Remus mit drei Monaten

Hinter diesem ehrgeizigen Projekt steht Colossal Biosciences, ein Biotechnologieunternehmen, das DNA des Grauwolfs mit Geneditiertechniken und Leihmutter-Hunden kombinierte, um Romulus, Remus und ihre Schwester Khaleesi zu gebären. Diese majestätischen weißen Wölfe verkörpern die ehrfurchtgebietende Präsenz, die ihr "Mutter der Drachen"-Namensvetter bewundern würde.

"Dieser Durchbruch bestätigt unsere Plattform zur Wiederbelebung ausgestorbener Arten", sagte Colossal-CEO Ben Lamm. "Durch die Extraktion von DNA aus einem 13.000 Jahre alten Zahn und einem 72.000 Jahre alten Schädel haben wir gesunde Canis dirus-Welpen produziert. Was einst wie Magie schien, ist heute Wissenschaft, die den Artenschutz neu gestaltet."

Romulus und Remus mit einem Monat

Colossal hatte bereits zuvor Wellen geschlagen, indem es mit Mammut-DNA-Analysen eine zottelige "Wollmaus" entwickelte. Kritiker behaupten, diese Canis dirus seien im Wesentlichen genetisch aufgemotzte Grauwölfe – weit entfernt von echten Klonen. Doch die Mission des Unternehmens geht über Neuartigkeit hinaus: Ihre Technologie zielt darauf ab, gefährdete Arten zu schützen.

"Dies markiert die neue Rolle der Menschheit als Hüter des Lebens", sagte wissenschaftlicher Berater Dr. Christopher Mason. "Die gleichen Innovationen, die Canis dirus wiederbelebten, könnten lebende Arten schützen – eine revolutionäre Verschmelzung von Biotechnologie und Artenschutz."

Die Wölfe leben auf einem 2.000 Morgen großen, USDA-zugelassenen Schutzgebiet mit engagierten Pflegern und verbinden so moderne Wissenschaft mit ethischen Tierwohlstandards.