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Captain America: Brave New World – Eine ausführliche Kritik

Autor:Kristen Aktualisieren:Jan 12,2026

Am 12. Februar erhielt Captain America: Brave New World seine ersten Kritiken, die eine vielfältige Bandbreite an Perspektiven auf den Film präsentierten.

Während einige die dynamischen Actionszenen, die mitreißenden Darstellerleistungen und die auffällige Optik des Red Hulk lobten, wiesen andere auf die fehlende Tiefe der Erzählung hin. Hier ist eine detaillierte Betrachtung dieses mutigen, aber unvollkommenen neuen Kapitels im MCU.

Inhaltsverzeichnis


Eine neue Ära für Captain America Stärken und Schwächen Stärken: Schwächen: Handlungszusammenfassung ohne Spoiler Fazit Positive Aspekte Negative Aspekte 0 0 Kommentar hinterlassen

Eine neue Ära für Captain America

A New Era for Captain AmericaBild: x.comNach Steve Rogers‘ Entscheidung, den Schild in Avengers: Endgame an Sam Wilson (Anthony Mackie) weiterzugeben, debattierten Fans, ob Bucky Barnes der rechtmäßige Nachfolger sei. Beide Charaktere haben im Comic den Mantel übernommen, was die Wahl rechtfertigt. Marvel nahm diese Diskussionen in The Falcon and The Winter Soldier auf und zeigte Sams und Buckys starke Verbindung sowie Sams Weg, seine neue Rolle anzunehmen. Nach anfänglichem Selbstzweifel akzeptiert Sam schließlich seine Identität als Captain America und navigiert durch die Komplexität, eine Nation zu repräsentieren, die nicht immer seine Werte widerspiegelt.

Brave New World verwebt Elemente aus Steve Rogers‘ Trilogie und mischt Kriegsheldentum, Spionage-Intrigen und globale Abenteuer. Es führt Joaquin Torres (Danny Ramirez) als Sams neuen Verbündeten ein, behält bekannte CGI-Limitationen bei und startet mit einer typischen Marvel-Actionsequenz.

Sam Wilson steht in krassem Gegensatz zu Steve Rogers, doch Marvel formt ihn zu einem ebenbürtigen Helden. Seine Dialoge erinnern an Rogers‘, und seine Haltung wird ernster, außer in atemberaubenden Luftkämpfen und bei schlagfertigem Wortwechsel mit Verbündeten. Während einige meinen, dem Film fehle Humor, bietet er entspannte Momente mit Torres und pointierte Dialoge in Szenen mit hohem Einsatz. Diese Balance spiegelt Sams Wachstum wider und vermeidet die übertriebene Komik anderer Marvel-Filme.

Stärken und Schwächen

Red HulkBild: x.com

Stärken:

Actionszenen:

Der Film liefert elektrisierende Kämpfe, wobei der Red Hulk als visuell fesselndes Highlight hervortritt.Darstellerleistungen: Anthony Mackie verleiht Sam Wilson Charisma und Stärke, während Harrison Ford als Minister Ross glänzt und der Handlung Tiefe verleiht.Nebendarsteller: Danny Ramirez überzeugt als Joaquin Torres und bringt Lebendigkeit und Tiefe ins Team. Der Hauptantagonist begeistert langjährige Marvel-Fans mit seiner Präsenz und Motivation.

Schwächen:

Drehbuchprobleme:

Das Drehbuch leidet unter oberflächlicher Schreibweise, abrupten Charakterentwicklungen und Inkonsistenzen in Sams Fähigkeiten gegen den Red Hulk.Vorhersehbare Handlung: Trotz einer vielversprechenden Prämisse verfällt die Geschichte in vertraute Tropen früherer Captain-America-Filme und verliert an Schwung.Unterentwickelte Charaktere: Sam Wilson wirkt weniger nuanciert als Steve Rogers, und dem Schurken fehlt nachhaltige Wirkung.

Handlungszusammenfassung ohne Spoiler

Plot Summary Without SpoilersBild: x.com

Angesiedelt in einer Welt, die sich noch von den Ereignissen in Eternals erholt, zeigt Brave New World Thaddeus Ross (Harrison Ford) als US-Präsidenten. Die massiven Überreste von Tiamut, einem in Adamantium gehüllten antiken Titanen, ragen aus dem Meer und stellen sowohl eine globale Bedrohung als auch eine Ressourcen-Chance dar.

Ross rekrutiert Sam Wilson, um ein neues Avengers-Team zu formen und diese wertvollen Ressourcen zu sichern. Als ein Attentatsversuch auf den Präsidenten stattfindet, wird der Einfluss eines zwielichtigen Schurken deutlich. Was folgt, ist eine weltweite Reise voller Spionage, Verrat und intensiver Action.

Trotz des packenden Aufbaus stolpert der Film über fragwürdige Drehbuchentscheidungen. Schlüsselszenen, wie Sams plötzlicher Kostümwechsel und unerklärliche Fähigkeitssteigerungen, wirken unverdient. Das Finale gegen den Red Hulk lässt Zweifel an der Plausibilität aufkommen, dass ein Mensch einem solch übermächtigen Gegner gegenübersteht.

Fazit

ConclusionBild: x.com

Obwohl Captain America: Brave New World seine Schwächen hat, ist es ein fesselnder Spionage-Actionfilm, der sich für ein lockeres Publikum eignet. Atemberaubende Optik, interessante Handlungsentwicklungen und glanzvolle Darstellerleistungen wiegen das schwächere Drehbuch auf. Für Zuschauer mit gemäßigten Erwartungen bietet es ein unterhaltsames Erlebnis. Eine Post-Credit-Szene deutet künftige Marvel-Storylines an und weckt Vorfreude auf das Kommende.

Kann Sam Wilson sich als würdiger Nachfolger Steve Rogers‘ erweisen? Die Zeit wird es zeigen, aber vorerst bietet Brave New World ein solides, wenn auch fehlerbehaftetes Kapitel im stetig wachsenden Marvel Cinematic Universe.

Positive Aspekte

Kritiker lobten weitgehend die mitreißende Action, besonders die Red-Hulk-Sequenzen. Anthony Mackies Darstellung von Sam Wilson wurde für ihren Charme und seine physische Präsenz gefeiert, während Harrison Ford als Minister Ross Tiefe und Raffinesse einbrachte. Die visuellen Effekte, insbesondere der CGI-Red Hulk, stachen als Highlight hervor. Die Chemie zwischen Mackie und Danny Ramirez sorgte für Humor und balancierte den düstereren Ton des Films aus.

Negative Aspekte

Das Drehbuch des Films zog häufige Kritik für seinen Mangel an Tiefe und emotionalem Gewicht auf sich. Viele empfanden die Handlung als zu abhängig von ausgelutschten Tropen früherer Captain-America-Filme, was zu Vorhersehbarkeit führte. Sam Wilsons Charakterentwicklung wirkte begrenzt und blass im Vergleich zu Steve Rogers. Der Schurke wurde als vergesslich empfunden, und ein ungleichmäßiger Erzählrhythmus behinderte die Handlung zusätzlich. Während Captain America: Brave New World Spektakel liefert, verfehlt es eine wirklich packende Geschichte.